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Interkulturelles Training
„Man kann den Wind nicht verändern, aber die Segel anders setzen“.
Archimedes
Die Trainer
Edina Covic, Philologin M.A.
Geboren 1970 in Bihac /Bosnien-Herzegowina.
Studium der slawischen Literatur- und Sprachwissenschaft an der Goethe-Universität in Frankfurt sowie der Touristik an der Universität in Rijeka (Kroatien).
Literarische Übersetzerin für die bosnische/kroatische/serbische Sprache. Mitglied des Berliner Übersetzercolloqiums.
Mehrjährige Erfahrung als Dolmetscherin mit einem kontinuierlichen kulturellen uns sprachlichen
Austausch zwischen Deutschland und den Balkanländern. In diesem Zusammenhang Organisation und Durchführung mehrerer Studienreisen in die Balkanregion.
Mehrjährige Mitarbeit an den Studentenaustauschprojekten zwischen Bosnien-Herzegowina und Deutschland.
Mehrjährige Mitarbeiterin des Center for Financial Studies an der Goethe-Universität in Frankfurt sowie des Stadtmagazins „Journal-Frankfurt“.
Gründungs- und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen Vereins „Kulturfokus e.V.“.
Claudia Baghdadi
1978 wurde ich als Kind ägyptischer Migranten in Hessen, Offenbach am Main geboren. Als Deutsche mit Migrationshintergrund und Angehörige der koptisch-orthodoxen Minderheit kam ich schon im frühen Kindesalter mit verschiedenen Ländern, Kulturen, Sprachen und Religionen in Berührung.
Durch meine interkulturelle und interkonfessionelle Erziehung war es möglich, Menschen in ihrer Verschiedenheit kennen zu lernen und interkulturelle, interkonfessionelle sowie sprachliche Kompetenzen zu erwerben.
Als Tochter einer alleinerziehenden Frau aus dem orientalischen Raum musste ich mich schon in jungen Jahren mit dem unterschiedlichen Rollenverständnis einzelner Familienmitglieder der jeweiligen Gesellschaft auseinandersetzen. Die ungleichen Frauenbilder, die unterschiedliche gesellschaftliche Stellung der Frau sowie die Bedeutung von Bildung und Beruf in der jeweiligen Gesellschaft sind mir vertraut.
Durch den Graduierungsprozeß zur Kultur- und Altertumswissenschaftlerin sowie meiner Tätigkeit als Sozialberaterin im Alphabetisierungsbereich und dem damit verbundenen Umgang mit Menschen verschiedener Kulturen und Religionen konnte ich meine Kenntnisse und Kompetenzen der Interkulturalität erweitern.
Kajetan Tadrowski
Geboren 1975 in Posen/Polen. 1983 mit Eltern und Geschwistern nach Deutschland emigriert.
Studium der Slawistik, Literaturwissenschaft und Publizistik in Mainz, Berlin und Breslau.
Beteiligung an und Durchführung von interkulturellen Projekten seit dem Jahr 2000. Hierzu gehören
u. a. interkulturelle Jugendbegegnungen, Organisation und Durchführung von transnationalen Studentenprojekten mit dem Schwerpunkt Ost- und Mitteleuropa sowie die Arbeit mit erwachsenen Migranten aus (fast) allen kulturellen und sozialen Milieus.
Mehrjährige Erfahrung in interkultureller Erwachsenenbildung und Sprachvermittlung mit dem besonderen Schwerpunkt auf der Alphabetisierung von erwachsenen Migranten.
„Als ik-Trainer ist es mein Ziel, die Vielfältigkeit und Wandelbarkeit des Kulturbegriffs stets neu zu thematisieren und interkulturelle Kommunikationsprozesse durch praktische Hilfestellungen zu verbessern.“
Magdalena Cichy
Ich stamme aus Polen und bin in einer deutsch-lutherisch/polnisch-jüdisch-katholischen Familie aufgewachsen. Nach meinem Germanistikstudium in Poznan wanderte ich nach Deutschland aus. Hier unterrichte ich seit Jahren Deutsch und Polnisch als Fremdsprache.
Ich beschäftige mich seit Jahren mit den interkulturellen Unterschieden, wie Zeit- und Raumverständnis, Umgang mit Geschlechterrollen und Sexualität, Verhältnis zum Geld und einem eigenem „Ich“ in der Gesellschaft.
Mein Ziel ist, Verständnis für andere Kulturen, Sitten, Traditionen und Körpersprache zu wecken.
Mohamed Sifaf
Gesehen habe ich die Sonne zum ersten Mal 1951 in Eritrea. Nach dem Philosophie Studium in Benghazi/Libyen, musste ich wieder eine neue Bleibe suchen. Nach der Anerkennung als politischer Flüchtling in der Bundesrepublik arbeitete ich als Bildungsreferent im Welthaus in Bielefeld. Seit 2008 bin ich bei der startHAUS GmbH in Offenbach tätig.
Mein Tätigkeitsfeld umfasst u.a. folgende Themen:
- entwicklungspolitische Bildungsveranstaltungen
- interkulturelle Kommunikation
- friedliche Koexistenz der Religionen
- das Bild Afrikas in den Medien
- Rassismus und Antirassismus
- Bildungsarbeit mit Jugendlichen
- Veranstaltung und Durchführung von Vorträgen, Tagungen und Seminaren in verschiedenen sozialen und öffentlichen Einrichtungen (Kirchen, Schulen, Universitäten, Verbände, DGB …)
Ebenso war ich als Jugendbeauftragter im eritreischen Generalkonsulat tätig. Hier umfasste meine Aufgabe die Integration der Jugend in die Gesellschaft und die Eingliederung Rückkehrwilliger nach Eritrea. Dies erforderte die Zusammenarbeit mit deutschen Institutionen wie der Internationalen Arbeitsvermittlung der ZVA und der World Universität (WUS).
Durch die vielfältigen Tätigkeiten in verschiedenen Kulturen und Religionen sowie die Erfahrungen durch die eigene Sozialisation in unterschiedlichen Ländern und Kulturen, habe ich meine interkulturellen Kompetenzen optimiert, um selbstreflektiert die „fremdartigen“ Kulturunterschiede den Menschen näher zu bringen.
Sich zu entfalten, die Mitmenschen, so wie sie sind, zu akzeptieren, wie Blumen nebeneinander zu leben und miteinander für Bildung, Integration und soziale Gerechtigkeit aktiv zu sein, ist mein Ziel.
Es ist nicht einfach, in einer fremden Kultur den richtigen Ton zu treffen, die Körpersprache richtig zu interpretieren, die Gesten zu verstehen, die Begrüßungs- und Abschiedsrituale, Tischmanieren und Höflichkeitsformen zu übernehmen oder die kulturell geprägte Wahrnehmung der Zeit zu begreifen.
Unsere multikulturellen Trainer öffnen Ihnen Tür und Tor zum Verständnis anderer Kulturen und ermöglichen es Ihnen, sich in scheinbar fremden Welten heimisch und sicher zu fühlen.
Schwerpunkte unserer Trainings sind:
- Grundsätze der interkulturellen Kommunikation
- „Das kulturelle Fettnäpfchen“ - häufige Fehler und ihre Vermeidung
- Reflektion eigener kultureller Prägungen
- Kulturunterschiede erkennen und verstehen lernen
- Stärkung der interkulturellen Lernbereitschaft
- Demokratie, Toleranz und Menschenrechte im Spiegelbild der Kulturen
- kulturbedingte Normen und Werte am Arbeitsplatz und im Privatleben
- Kulturschocks – mit welchen Überraschungen sollten Sie rechnen?
- Förderung der Metakommunikationsfähigkeit
- Sensibilisierung in Bezug auf Zeitgefühl und Zeitverständnis
- Kulturelle Unterschiede im Körperempfinden und in der Körperwahrnehmung
- Bedeutung und Rolle der Feiertage
- Verhalten im öffentlichen Raum (Restaurant, Theater, Verkehrsmittel, Nachbarschaft …)
Training für soziale Einrichtungen
Interkulturelle Sensibilisierung/Cultural Awareness
Das Cultural Awareness Training ist ein kulturübergreifendes Training. Es befasst sich mit keinem bestimmten Zielland. Das Training fördert das Bewußtsein für Eigen- und Fremdverhalten, es unterstützt die Reflektion eigener Kulturmuster und hilft im aktiven Umgang mit Kulturunterschieden.
Im Training entwickeln Sie ein fundiertes Verständnis für kulturspezifische Verhaltensmuster, deren Ursachen und Hintergründe und lernen eine Vielzahl von Methoden kennen, um auf kulturelle Unterschiede gelassen reagieren zu können.
Interkulturelle Öffnung sozialer Einrichtungen
Eine zunehmende Zahl von sozialen Einrichtungen richtet ihr Angebot nicht nur an Kinder, Jugendliche oder ältere Menschen, sondern auch an Migranten. Gleichzeitig werden in Betrieben und öffentlichen Verwaltungen Fachkräfte mit Migrationshintergrund wegen der demoskopischen Entwicklung immer wichtiger. Mangelnde interkulturelle Öffnung führt regelmäßig zu einer Verfehlung der Zielgruppe und einer Vergeudung von finanziellen und menschlichen Ressourcen.
Das Training zielt darauf ab, die interkulturelle Öffnung der eigenen Einrichtung zu fördern und die strukturellen, fachlichen und persönlichen Barrieren zu erkennen, die eine interkulturelle Öffnung erschweren oder gar behindern. Weiterhin lernen Sie Strategien und Methoden kennen, um die Angebote Ihrer Einrichtung allen in dieser Gesellschaft lebenden Menschen zugänglich zu machen und die Fachkompetenz Ihrer ausländischen Mitarbeiter optimal zu nutzen.
Training für Firmen mit In-/ Auslandseinsätzen
Interkulturelles Training für den Deutschlandaufenthalt
Für den persönlichen und geschäftlichen Erfolg ist es notwendig, die wichtigsten Grundsätze der Kommunikation sowie die Werte und Verhaltensweisen in Deutschland zu verstehen. Dieses Training hilft ausländischen Mitarbeitern, sich an die deutschen Arbeits- und Lebensbedingungen anzupassen.
Wir analysieren die kulturellen Kommunikationscodes am Arbeitsplatz/ im Betrieb und beraten Sie, wie Sie interkulturellen Missverständnissen vorbeugen können. Eine optimierte Kommunikationsstruktur im Betrieb spart Ihr Geld und Ihre Zeit. Im Training werden außerdem das Geschäftsleben und die in Deutschland üblichen Arbeits- und Führungsstile, wie auch berufsbezogene Kommunikationsstile vorgestellt.
Sie oder Ihre Angestellten lernen aber nicht nur die deutsche Arbeitsmentalität kennen, sondern wir bieten Ihnen auch Anregungen und Tipps zur Freizeitgestaltung und dem Aufbau von Freundschaften in Deutschland.
Alternative Stadtführungen zu wichtigen sozialen und kulturellen Einrichtungen runden die Einführung in den deutschen Kulturkreis ab.
Unseren Trainern ist es möglich, dank langjähriger Sprach- und Integrationskurserfahrung, auch mit Sprachanfängern wesentliche Punkte herauszuarbeiten und selbst komplexe Sachverhalte angemessen zu vermitteln.
Interkulturelles Training für den Auslandseinsatz
Das Training befasst sich mit mannigfaltigen interkulturellen Situationen im Ausland oder vertieft, ganz nach Ihren Wünschen, die Kenntnisse über eine bestimmte Kultur oder ein bestimmtes Zielland. So bereiten Sie sich optimal auf Ihren Auslandseinsatz vor.
Oberstes Ziel ist die Förderung einer konstruktiven und ergebnisorientierten interkulturellen Geschäftskommunikation. Das Training orientiert sich dabei an globalen Entwicklungen und den Anforderungen an die Berufskommunikation. Besonders wichtig ist uns die Berücksichtigung und Bewusstmachung lokaler Besonderheiten, deren Kenntnis für einen erfolgreichen Auslandseinsatz unabdingbar ist.
Ergänzend vermitteln unsere muttersprachlichen Trainer Verhaltensmuster, die Sie bei internationalen Verhandlungen und bei interkultureller Teamarbeit stärken und souverän auftreten lassen.
Mögliche Seminarorte:
- inhouse, in Ihrem Unternehmen
- in angemieteten Schulungsräumen
- in Räumlichkeiten der startHAUS GmbH in Offenbach am Main
Preise nach Vereinbarung
Ansprechpartner
Robert Noetzel
E-Mail: robert.noetzel [at] starthaus.org
Telefon: 069/ 9855937-16
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